Trauma


Trauma lösen und Leben neu gestalten

In meiner Privatpraxis für Traumatherapie in München begleite ich Erwachsene bei der Verarbeitung von Entwicklungstrauma, Schocktrauma und Traumafolgesymptomen.

Die Traumaberatung erfolgt systemisch, traumasensibel und ressourcenorientiert – in Präsenz oder online.


Fühlen Sie sich nach einem belastenden Ereignis oder einer Serie von schlimmen Erlebnissen …

  • überfordert, erschöpft und innerlich unruhig?
  • abgeschnitten von Ihren Gefühlen oder völlig überlaufen von Rückmeldungen ihres Körpers?
  • ständig in Alarmbereitschaft, als könnte jeden Moment eine Katastrophe passieren?

Dann haben Sie vielleicht ein Schocktrauma.

oder kennen Sie folgende Symptome seit Jahren:

  • ich funktioniere nur noch und kenne es sehr gut
  • ich will allen gefallen, kann schlecht Nein sagen und ordne mich automatisch sozial unter
  • ich rede und denke schlechtüber mich, mache mich fertig 
  • ich lebe in Beziehung mit narzisstisch geprägtem Verhalten

Dann haben Sie vielleicht ein Entwicklungstrauma (Komplextrauma) und leiden an Traumafolgesymptomen. Ein Entwicklungstrauma entsteht häufig durch frühe Bindungsverletzungen, emotionale Vernachlässigung oder chronische Überforderung – oft ohne ein einzelnes extremes Ereignis.

Trauma ist ein komplexes Thema und kommt oft aus negativen Erfahrungen in einem dysfunktionalen Elternhaus. Es geht aber nicht um Schuld oder Opfer, sondern darum, wie Sie damit klarkommen.

Trauma bearbeiten heißt nicht das Trauma in allen Details noch einmal erleben, sondern nicht immer wieder so reagieren, als wären Sie in einer heutige Situation noch genauso hilflos wie damals. Trauma bearbeiten heißt Resilienz stärken und Ressourcen finden, bewusst machen und gezielt in eine neue besser angepasste Ausgangsposition zu kommen.


Trauma bewältigen – systemische Traumatherapie statt Retraumatisierung

Trauma ist kein isolierten Fehler in Ihnen, sondern eine verletzte Reaktion Ihres Gesamtsystems. Dazu können eine Trauaufstellung machen, aber nicht um das Trauma nachzustellen. Sondern, um die damalige Dynamik zu verstehen und mit hochwirksamen Werkzeugen das Trauma abzugrenzen, es in die Vergangenheit zu schieben und die Anziehungskraft zu schwächen.

Denn obwohl man sich über die Schädlichkeit der Wiederholung ähnlicher Situationen bewusst ist, können Sie ja bereits damit umgehen und kommen so schnell wieder in den magnetischen Sog der ähnlichen Dynamiken.

„Ich gerate immer wieder an die gleichen Typen“

ist ein häufiger Satz meiner Klienten. Trauma und Beziehung sind dabei eng miteinander verknüpft: Unverarbeitete Traumata beeinflussen Partnerwahl, Bindungsverhalten und Konfliktdynamiken oft unbewusst. Damit das nicht mehr passiert empfehle ich natürlich individuell abgestimmt:

1) Ressourcenaktivierung: Wir stabilisieren Sie, indem wir Ihre inneren und äußeren Stärken identifizieren und festigen.

    2) Beziehungsfokus: Wir nutzen die Dynamik Ihrer aktuellen Beziehungen (oder die zu wichtigen Bezugspersonen) als Heilungsressource.

    3) Lösungsorientierung: Wir fokussieren uns schnell auf Ihre Zukunft und darauf, wie Sie gewünschte Veränderungen im Alltag verankern.

    4) Integration: Die belastenden Erfahrungen werden vergangenheitsfähig gemacht, sodass sie nicht länger Ihr Leben dominieren. Was vergangen ist, hat wenig Macht über Sie heute.

      Praxisraum


      Uwe Linke ist Heilpraktiker für Psychotherapie und Experte für Systemische Therapie und Traumafachberatung.

      Ganzheitlicher Blick: Der systemische Ansatz garantiert, dass alle relevanten Lebensbereiche in den Heilungsprozess einbezogen werden. Das Trauma ist nicht das damalige Ereignis, sondern die gespeicherte Körperreaktion. Nicht nur Krieg, Missbrauch oder existenzielle Notsituationen können traumatisieren, sondern auch Vernachlässigung im Kindesalter, Operationen oder Schicksalsschläge.

      Unerklärbare Wut, unangemessene Aggression, innere Blockaden, übertriebene Angst, Sparen bis zum Geiz, Prokrastination: Das und vieles mehr können Anzeichen eines Trauma sein, das uns nicht bewusst ist. Nicht jede schlimme Erfahrung führt zu einem Trauma, doch deutlich mehr Menschen haben Traumata, als ihnen bewusst ist.

      Aus neuerer Forschung können Entwicklungstraumata oder transgenerationale Traumata ebenso schwerwiegende Auswirkungen haben. Schlafstörungen, Flashbacks, unerklärliche Emotionsausbrüche oder für die Umwelt unangemessene Reaktionen sind einige der Anzeichen.

      Beispielsweise sind Nachkriegs- (Groß)-Eltern häufig traumatisiert und geben ihre durch die damalige Not geprägten Verhaltensmuster weiter. Auch wiederholte Sätze der Eltern oder deren Verhaltensmuster können zu Entwicklungstraumata führen. Plötzliche Ohnmacht- und Hilflosigkeitgefühle sind Marker für das Einsetzen der Dissoziation, die die Betroffenen „kopflos“ reagieren lässt. Damit ruiniert man sich Beziehungen und Freundschaften.

      Traumatherapeut in München – für Erwachsene und Paare

      Als Heilpraktiker für Psychotherapie und Traumatherapeut in München begleite ich Erwachsene und Paare bei Entwicklungstrauma, Beziehungsthemen und emotionaler Überforderung. Die Arbeit erfolgt in einem geschützten, diskreten Rahmen – ohne Krankenkasseneintrag. Durch meine Ausbildungen und Erfahrung kann ich Sie unterstützen damit fertig zu werden.


      Unser gemeinsames Ziel – Trauma verstehen, integrieren und lösen

      Systemische Traumaaufstellungen zeigen neue Perspektiven auf die zentralen Brennpunkte, benennen das eigentliche Thema und trennen Täter von den erlittenen Qualen. Dadurch wird es möglich, übernommene Verhaltensmuster abzulegen und das Traumatisierende klar in die Vergangenheit einzuordnen.

      Denn selbst wenn uns die schädliche Wirkung toxischer Situationen oder Beziehungen bewusst ist, übt Traumatisierung oft eine magnetische Anziehungskraft aus. Wir sind sie gewohnt und können bereits mit ihr umgehen – auch wenn sie uns nicht guttut.

      Neue traumasensible Techniken ermöglichen es, Erinnerungen behutsam und einfühlsam aus Körper und Nervensystem zu lösen, ohne sie erneut durchleben zu müssen. So kann sich die innere Spannung allmählich lösen, Selbstwirksamkeit entstehen und Themen wie Prokrastination oder Blockaden können nachhaltig bearbeitet werden.


      Ablauf und Honorar

      Um Entscheidungssicherheit zu gewinnen, können Sie ein kostenloses Erstgespräch mit 30 Minuten vereinbaren.  Sie müssen sich nicht für eine bestimmte Stundenzahl entscheiden, allerdings macht es mehr Sinn nicht nur in akuten Krisen zu kommen, sondern auch in ruhigen Zeiten den eigentlichen (inneren) Konflikten auf den Grund zu gehen. Wöchentliche Termine sind optimal für die Bearbeitung, aber auch 14tägige Termine sind hilfreich.

      Rechnen Sie mit 10 Sitzungen zu 90 Minuten, um alte Wunden heilen zu lassen und entscheidene Veränderungen zum Besten zuzulassen. Sie können sich in meiner Obhut sicher und geborgen fühlen und Dinge ansprechen, die Sie niemandem anvertrauen würden. Doch kann kein Therapeut Ihre Beziehung oder Sie retten. Das können Sie selbst und ich zeige Ihnen neue Perspektiven, Ihre dysfunktionale Verhaltensmuster und Alternativen. 


      Honorar

      Der Stundensatz in meiner Praxis beträgt pro 60 Minuten 160 €. In München ist das ein fast niedriger Satz, da andere Kollegen bis zu 300 € pro 45 Minuten abrechnen. Bei Erstgesprächen oder Paargesprächen dauern Sitzungen 90-120 Minuten. Das Honorar für eine Paar-Therapie tragen die Klienten als Selbstzahler. Wenn es sich um Coaching handelt, bekommen Sie gerne eine Rechnung, die Sie steuerlich geltend machen können (zuzüglich der geltenden MwSt.) Familien Sitzung 160€/60 min.

      Das hat zwei entscheidende Vorteile:

      Als Selbstzahler wird eine Psychotherapie nicht bei der Krankenkasse aktenkundig. Dies ist insbesondere relevant bei einem späteren Krankenkassenwechsel oder beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung.

      Darüber hinaus können Kosten für Psychotherapie unter bestimmten Voraussetzungen als außergewöhnliche Belastung in der Steuererklärung geltend gemacht werden.


      Häufige Fragen zum Entwicklungstrauma

      Kann man ein Entwicklungstrauma heilen?

      Der Begriff „heilen“ wird bei Entwicklungstrauma meist im Sinne eines schrittweisen inneren Heilungsprozesses verstanden. In der Traumatherapie geht es darum, belastende Erfahrungen zu integrieren, das Nervensystem zu stabilisieren und neue Handlungs- und Beziehungsmöglichkeiten zu entwickeln. Ziel ist mehr innere Sicherheit, Selbstwirksamkeit und Lebensqualität.

      Was ist der Unterschied zwischen Traumatherapie und Traumaberatung?

      Traumaberatung ist häufig stärker stabilisierend und orientierend angelegt, während Traumatherapie tiefer an traumatischen Erfahrungen und deren Auswirkungen arbeitet. In meiner Praxis in München verbinde ich Traumatherapie und Traumaberatung, je nach Bedarf, Tempo und aktueller Belastung.

      Betrifft Entwicklungstrauma auch Erwachsene?

      Ja. Entwicklungstrauma bei Erwachsenen zeigt sich oft erst Jahre später, z. B. in Beziehungen, im Berufsleben oder durch emotionale Überforderung. Viele Betroffene haben lange „funktioniert“, ohne die Ursache ihrer Symptome zu kennen. Traumatherapie kann helfen, diese Zusammenhänge zu verstehen und zu verändern.

      Welche Folgen kann ein Entwicklungstrauma haben?

      Zu den möglichen Folgen von Entwicklungstrauma zählen u. a. Beziehungsprobleme, emotionale Instabilität, Selbstwertthemen, innere Leere, Überanpassung oder chronische Erschöpfung. Nicht jeder Mensch zeigt alle Symptome – entscheidend ist der individuelle Kontext und die persönliche Geschichte.

      Was ist der Zusammenhang zwischen Bindungs- und Entwicklungstrauma?

      Bindungs- und Entwicklungstrauma entstehen häufig durch frühe Beziehungserfahrungen, in denen Sicherheit, Verlässlichkeit oder emotionale Resonanz gefehlt haben. Diese Erfahrungen prägen spätere Beziehungen oft unbewusst. Traumatherapie kann helfen, alte Bindungsmuster zu erkennen und neue Beziehungserfahrungen zu ermöglichen.

      Worin unterscheiden sich Schocktrauma und Entwicklungstrauma?

      Ein Schocktrauma entsteht meist durch ein einzelnes, überwältigendes Ereignis. Entwicklungstrauma entwickelt sich dagegen durch wiederholte oder anhaltende Belastungen, häufig in frühen Lebensphasen. Beide Traumaformen können ähnliche Symptome verursachen und werden in der Traumatherapie differenziert betrachtet.