Schwerpunkte

Jeder Mensch bringt seine eigene Geschichte, seine Beziehungen und seine bisherigen Lösungswege mit. Gleichzeitig zeigen sich in belastenden Lebensphasen häufig wiederkehrende Themen: Selbstzweifel, Konflikte in Beziehungen, Erschöpfung, Orientierungslosigkeit oder das Gefühl, sich selbst verloren zu haben.

In meiner systemischen Arbeit steht nicht die Frage im Mittelpunkt, was mit Ihnen nicht stimmt, sondern was Sie geprägt hat, was Sie schützt und welche neuen Möglichkeiten entstehen können. Ich arbeite systemisch, mit PEP (in Ausbildung Dr.Bohne) und mit Aufstellungen. Die folgenden Schwerpunkte geben Ihnen einen Einblick in Themen, mit denen Menschen häufig in die Praxis kommen. Vielleicht entdecken Sie dabei einen Bereich, der zu Ihrer aktuellen Situation passt.


Trauma

Vielleicht kennen Sie folgende Symptome seit Jahren:

  • ich funktioniere nur noch
  • ich will allen gefallen, kann schlecht Nein sagen und ordne mich automatisch sozial unter
  • ich rede und denke schlecht über mich, mache mich fertig 
  • ich lebe in Beziehung mit narzisstisch geprägtem Verhalten

Dann haben Sie vielleicht ein Entwicklungstrauma (Komplextrauma) und leiden an Traumafolgesymptomen. Ein Entwicklungstrauma entsteht häufig durch frühe Bindungsverletzungen, emotionale Vernachlässigung oder chronische Überforderung – oft ohne ein einzelnes extremes Ereignis. Trauma ist ein komplexes Thema und kommt oft aus negativen Erfahrungen in einem dysfunktionalen Elternhaus. Es geht aber nicht um Schuld oder Opfer, sondern darum, wie Sie damit klarkommen.
Trauma bearbeiten heißt nicht das Trauma in allen Details noch einmal erleben, sondern nicht immer wieder so reagieren, als wären Sie in einer heutige Situation noch genauso hilflos wie damals. Trauma bearbeiten heißt Resilienz stärken und Ressourcen finden, bewusst machen und gezielt in eine neue besser angepasste Ausgangsposition zu kommen.

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Umgang mit Narzissmus

Wenn Eltern oder Beziehungen von Verunsicherung, erzwungener Anpassung, Schuldgefühlen oder dem Verlust des eigenen Selbstwerts geprägt sind, entsteht häufig ein hoher Druck gemischt mit Wut und Frust. Hier geht es darum, Dynamiken besser zu verstehen, Grenzen zu entwickeln und wieder mehr Vertrauen in die eigene Wahrnehmung zu gewinnen. Narzisstische Verhaltensmuster verwirren, sind strategisch, entwertend und manipulativ.
Schritt eins ist erkennen und Beziehungsdynamik verstehen und neue Verhaltensmuster entwickeln. Es geht nicht um Verurteilung oder Diagnose, sondern um Möglichkeiten besser für sich sorgen zu können und raus aus Abwertungstrategien

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Hochsensibilität

Hochsensibilität ist eine besondere Form der Wahrnehmung. Sie bedeutet intensiveres Fühlen, eine tiefere Verarbeitung und schnellere Überreizung. Das kann das Leben manchmal überwältigend machen. Viele hochsensible Menschen erleben Stress, Konflikte und emotionale Belastungen sehr viel stärker als andere.
Hochsensibilität bei Erwachsenen zeigt sich häufig in Form von Reizüberflutung, emotionaler Überforderung, Beziehungskonflikten oder Erschöpfung.
Doch ist hohe Sensibilität ein großes Potenzial und evolutionär wichtig. Lernen Sie Ihre Sensibilität zu schützen, richtig einzusetzen und auf Bedürfnisse zu schauen, um gute Bedingungen für sich zu bekommen und zu verhandeln.

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Wenn Sie unsicher sind, welcher Schwerpunkt zu Ihrem Anliegen passt, nehmen Sie gerne Kontakt auf.